Eine komische Tragödie von Michael Ende
| Dr. Leo Arminius | Dustin Stoddon |
| Anton Buldt | Stephan Schotten |
| Egon S. Geryon | Jan Ophey |
| Elsbeth Geryon | Verena Martens |
| Ninive Geryon | Eva Lipka |
| Sebastian Nothaft | Thomas Reul |
| Alexandra von Xanadu | Katrin Schotten |
| General Markus Schweler | Andreas Mertgens |
| Klara Dunkelstern | Lisa Middeldorf |
| Paula Olm | Natalie Miluec |
| Anna Fenris | Denise Miethke |
| Jakob Nebel | Daniel Stenmans |

"Ein goldenes Schloss - mit sich - würde - nun hin - gemeinsam - eurer neuen"
Vielmehr ist es kaum, was jeder der zehn Erben vom Testament bei der Eröffnung in Händen hält.
Das - und die Aufgabe, die alleine sinnlosen Teile gemeinsam zusammenzusetzen, um das Vermächtnis von Johannes Philadelphia zu erhalten. Dabei kennen sich die Erben weder untereinander noch den Erblasser. Sie wissen nur, dass sie sich zusammensetzen und die alleine sinnlosen Teile zusammenlegen müssen. Doch statt sich zusammen zu setzen und die Teile zusammen zu fügen, werden Intrigen gesponnen, entstehen Neid und Missgunst. Jeder kämpft gegen jeden – und dabei hätte nur eine gemeinsame Solidarität das Erbe gerettet. Durch ihr egozentrisches Handeln steigern sich die Menschen in einen Rausch des Untergangs hinein...und das alte Haus reagiert auf jedes Verhalten seiner Besucher ... bis zum Ende.
9. Juni + 10. Juni 2005; Bühnenhaus Kevelaer
Mit Sicherheit die aufwändigste Produktion und die, die am häufigsten auf der Kippe stand. Bezeichnend, dass die Generalprobe erst am Premierentag stattfand. Tags zuvor mußte das gigantische Bühne mit großen Wand-/Mauerelementen aufgebaut werden, eine Treppe installiert und ein Baugerüst aufgestellt werden. Die ganze Konstruktion war nicht ganz vertrauenserweckend, brachte aber für den Zuschauer ein eindrucksvolles Bühnenbild.
Da das Spiel in so einem Bühnenbild richtig motiviert, war die schauspielerische Leistung trotz der Schwierigkeiten im Lauf der Produktion ebenso großartig, wie die Aufführungen, die zum ersten Mal "Standing Ovations" brachten. -es war großartig- inzwischen ein geflügeltes Wort in der Gruppe.
Einfach mal einen Blick reinwerfen
Diesmal haben wir das Programmheft als Briefumschlag gefaltet und jeweils einen Teil des Testaments mit reingelegt. Wenn sich die richtigen neun Leute zusammengefunden hätten, hätten sie es schon lesen können.