Bei Sp.u.D.nik geht's rund - Ein Szenenabend
Die Besetzung
Szenen einer (wilden) Ehe
-
von Thorsten Böhner
Mutters Tips sind die Besten
- von Thorsten Böhner
| Vater |
Marcel van Gellekom |
| Balduin |
Pascal Ziener |
| Edgar |
Oliver Schad |
| Mutter |
Lisa Vos |
| Frau Stich |
Cora
Middeldorf |
| Susi |
Susanne Neufeld |
Tee oder Kaffee
- von Thorsten Böhner
Was für ein Klasse(n) Treffen
- von Daniel Stenmans
Das Kabarett
- von Alexa Thiesmeyer
Abseits
- von Thorsten Böhner
Stromausfall - oder: Verstehen Sie PSI?
- von Werner Schuster
Rede, wem Gesang gegeben
- von Horst Helfrich
| Dirigent |
Pascal Ziener |
| Chor |
Alle anderen |
Der Inhalt
Der Szenenabend beinhaltete einige komödiantische Einakter, deren Inhalte darzustellen hier doch zu lange dauern würde. Trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen, die Besetzung aufzuführen. Lediglich auf „Was für ein klasse(n) Treffen“ sei hier hingewiesen, da dieses Stück aus der Feder von Daniel Stenmans stammt. Fünf ehemalige Mitschüler treffen sich hier zum Klassentreffen und man stellt fest, dass man sich „ja so gar nicht verändert hat“.
Die Aufführungen
16. + 17. November 2001; Begegnungsstätte Kevelaer
Eigentlich nur als "kleine" Produktion, als Lückenfüller geplant, steckte doch mehr Aufwand hinter den paar Einaktern, als erst vermutet. Immerhin hat Daniel einen extra dafür selber geschrieben. Außerdem gab es eine Videoleinwand, auf der die einzelnen Szenen angekündigt wurden, einschließlich Vor- und Abspann. Nicht zu vergessen Reinhard Meys "Zwei Hühner auf dem Weg nach Nirgendwo" mit Illustration von Daniel und Animationen von Stephan. Das bei der zweiten Aufführung fast mehr Leute auf und hinter der Bühne waren als im Publikum, sei hier nur am Rande erwähnt. Aber von da an ging es stetig bergauf.
Stimmen
Tja, der Szenenabend ist wohl immer noch das umstrittenste "Stück" bzw Projekt von SpuDnik. Wahrscheinlich waren wir gar nicht mal so schlecht, wie wir im Nachhinein immer noch glauben, aber die Sketche (die es ja eigentlich mehr waren, als die von uns annoncierten "Einakter") passten irgendwie nicht zum Stil von SpuDnik. Dass bei der zweiten Aufführung nur 14 Zuschauer im Publikum saßen, tat ein Übriges. Trotzdem bin ich immer noch stolz auf die kreative Umsetzung der "Zwei Hühner auf dem Weg nach Nirgendwo" und den Rahmen, den wir dem Abend durch die Technik, die Animationen und die Videoleinwand gaben.
Bezeichnend war aber wohl, dass die Gruppe nach dem Stück auf fünf Leute zusammenschrumpfte, anstatt dieses Stück als "Lückenfüller" für die Vorbereitung auf ein größeres Projekt zu nutzen.
Irgendwie hatten wir ein wenig das Vertrauen in uns verloren. (Stephan Schotten)
Die Presse

Rheinische Post 20.11.01